Wenn hochbegabte Kinder ihre intellektuellen Fähigkeiten und Begabungen nicht in gute Noten übersetzen können spricht man von einem Underachievement.
Ganzheitlich betrachtet betrifft das allerdings nicht nur den schulischen Bereich sondern hat auch Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung, sowie auf die Lernfähigkeit Kindes.
Im Vortrag wird Underachievement verständlich erklärt und Zusammenhänge aufgezeigt. Natürlich werden auch Lösungsideen vorgestellt.
Das 9. Grillfest für Familien mit hochbegabten Kindern findet dieses Jahr am Samstag, 25. Juli 2026 ab 16:00 – 22:00 Uhr am Kammelstrand in Neuburg/Kammel statt.
Wie jedes Jahr treffen wir uns in Neuburg/Kammel an der alten Turnhalle, Dr. Lecheler-Str. 22, 86476 Neuburg, zum gemeinsamen Grillen, Spielen, Planschen und Spaß haben. Das Grillfest ist immer ein Highligt und eine gute Möglichkeit neue Menschen kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.
Wir bringen Holz für den Grill mit. Evtl. ist ein zweiter oder dritter Grill nötig. Letztes Jahr war es etwas eng für alle. Essen und Getränke bitte selbst mitbringen.
Toiletten, Spielplatz, Spielgeräte, Beachvolleyballfeld und Knietiefer Bachzugang sind vorhanden.
Unter diesem Motto steht das Angebot von Katja Flachslander-Schnatterer und Birgit Biegel in den Sommerferien.
Stellt euch vor, ihr wurdet an eine einsame Insel gespült und hier gibt es nichts!
Ihr, die Natur und den einzigen Gedanken: wie kommen wir hier wieder weg und wie können wir hier vorerst überleben?
Gemeinsam eine Strategie entwickeln und Ruhe bewahren. Wer kann was? Was brauchen wir und wie machen wir was….
Sei dabei und Teil des großen Ferienabenteuers!
Wo: Im Baumhotel Auszeit
Kosten mit Verpflegung und Material 70 EUR pro Kind
Herzliche Grüße und einen schönen Tag!
Katja und Birgit
Regelmäßig treffen sich Eltern von (vermutlich) hochbegabten Kindern zum Austausch. Moderiert und mit fachlichen Tipps und Informationen begleitet werden die Treffen von Silvera.
Das Angebot der Elterngruppe GZ ist kostenlos und wird ehrenamtlich von uns organisiert. Wir wissen wie hilfreich und stärkend es ist nicht alleine unterwegs zu sein mit hochbegabten Kindern. In der Elterngruppe sitzen wir alle im gleichen Boot und kämpfen mit den Systemen und Vorurteilen.
Zu den Treffen sind Lehrkräfte und Fachkräfte auch immer herzlichst willkommen. Nur im Miteinander können wir für alle gangbare Wege finden und Vorurteile abbauen.
Das nächste Treffen ist am Montag, 22. Juni 2026 um 19:30 Uhr im Seminarraum des Baumhotel Auszeit in Behlingen.
Immer wieder kommt es vor, dass Kinder bei unterschiedlichen IQ-Tests andere Werte bekommen. Woran liegt das?
Zunächst mal ist es ein bekanntes Phänomen, das z.B. IQ-Testergebnisse, die in Gruppentests erhoben werden schwächer ausfallen wenn „hochbegabte Underachiever Gruppentestungen mit Klassenarbeiten, also typischen Misserfolgssituationen in ihrer Vorgeschichte, assoziieren.“ (Preckel & Vock 2020)
Eine kleine IQ-Testergebnisgeschichte einer Schülerin, die keinen IQ-Test in unserer Praxis gemacht hat, sondern von Schulpsychologinnen oder Beratungslehrkräften getestet wurde:
Testung mit dem AID 2 in der 3. Klasse: IQ 150
Testung mit dem KFT 4-12+ R in der 8. Klasse: IQ 122
Testung bei Mensa (Gruppentest): IQ 112
Testung mit dem IST 2000 im Alter von 18 Jahren: IQ >145
Welcher IQ ist nun der richtige?
Ein Testergebnis ist immer eine Momentaufnahme. Hohe Werte können nicht gefälscht sein. Es sei denn die Testleitung vergibt Punkte für falsche Antworten. Aber ein nach den berufsethisch festgeschriebenen Richtlinien für die Erstellung psychologischer Gutachten erstellter Testbericht der ein hohes Ergebnis ausweist ist als gesichert anzunehmen.
Sie kennen das Phänomen auch von Blutwerten, die je nach Tageszeit und Labor unterschiedlich ausfallen können obwohl alle sich an die Vorgaben halten.
Wenn ein Kind also nicht in seiner Leistungszeit und in einer ungünstigen Umgebung getestet wird dann kommt es häufig zu niedrigeren Ergebnissen.
Außerdem gibt es in der Hochbegabungsdiagnostik noch ein paar Fallstricke. Kinder mit hohem Perfektionismus weißen gerne eine verlängerte Verarbeitungsgeschwindigkeit auf. Sie überprüfen ihre Antworten mehrfach bevor sie die Antwort ankreuzen bzw. sagen. Sind die Fragestellungen zu einfach dann kann es beim Kind zu Leichtsinnsfehlern kommen wenn zu komplex gedacht wird. Auffällig ist dann dass die schwierigeren Aufgaben richtig beantwortet werden.
Manche Kinder gehen nicht in Kooperation mit der Testleitung wenn sie sich nicht verstanden fühlen oder sich unwohl fühlen. Dann kann es sein, dass keine Antworten gegeben werden obwohl das Kind die Antwort kennt.
In Gruppentests mit Multiple Choice Aufgaben können hochbegabte Kinder ungeduldig und oberflächlich arbeiten wenn sie z.B. im Underachievement stecken.
Manche IQ-Tests weisen Deckeneffekte in der Hochbegabungsdiagnostik auf. Siehe dazu die Erklärung von Anne-Kathrin Stiller von der Karg-Stiftung :
„Ein Intelligenztest, der zur Feststellung einer Hochbegabung im Rahmen einer psychologischen Diagnostik eingesetzt wird, muss auch im (extrem) hohen Fähigkeitsbereich noch zuverlässig und differenziert messen. Dies ist nur möglich, wenn der Test schwer genug ist. Ein ausreichender Teil der Aufgaben (Items) muss so konstruiert sein, dass nur (sehr) wenige Kinder in der Lage sind, sie zu lösen. Ist der Test zu leicht, entstehen sogenannte Deckeneffekte: Kinder im oberen durchschnittlichen Bereich und hochbegabte Kinder schneiden dann gleich gut ab. Es fehlen schwierige Items, die es ermöglichen, zwischen Kindern mit sehr guten, überdurchschnittlichen oder weit überdurchschnittlichen Fähigkeiten zu unterscheiden. Über eine mögliche Hochbegabung kann keine Aussage getroffen werden. Deckeneffekte sind für Testanwender:innen in den Normtabellen des Testmanuals ersichtlich. Entscheidend ist eine feine, gleichmäßige Schwierigkeitsabstufung der Testitems im hohen Leistungsbereich.“
Manchmal werden auch IQ-Tests mit veralteten Normen verwendet so wie beim 2. Test der oben genannten Schülerin. Die Schulpsychologin hatte keine aktuellen Testverfahren zur Verfügung und auch kein Budget um neuere Verfahren zu kaufen.
Viele dieser Fallstricke sind Eltern nicht bekannt. Regelmäßig informieren wir deswegen in einem Vortrag darüber, den wir einmal pro Jahr im Netzwerk für Begabung anbieten.
Das Fachportal Hochbegabung der KARG-Stiftung hat alle gängigen IQ-Testverfahren auf deren Eignung für die Begabungsdiagnostik überprüft und veröffentlicht. Sie können hier auf der Website sich die Rezensionen anschauen und die IQ-Tests vergleichen.
Ein Bauernkind bin ich. Auf einem kleinen Dorf mit etwa 500 Einwohnern aufgewachsen.
Ich war das jüngste Kind und das einzige Mädchen in meiner Familie. Noch dazu mit einem außergewöhnlichen Vornamen. Irgendwie habe ich mich immer anders gefühlt als die anderen Kinder im Dorf. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, nie dazuzugehören. Weder im Kindergarten noch in der Grundschule und danach auch nicht.
Die erste Klasse war noch gut – dort bekam ich viel Freiraum und mein Lehrer mochte mich. Das spürte ich auch und fühlte mich angenommen. In der 2. Klasse wechselte ich den Schulort. Die Lehrerin dort hatte ich dann 3 Jahre. Eine Zeit in der sie es schaffte, dass ich meinen Glauben an meine mathematischen Fähigkeiten verliere. Auch lernte ich erste Ungerechtigkeiten kennen. Wenn das Mädchen aus dem Akademikerhaushalt neben mir in der Deutschprobe (die sie von mir abgeschrieben hatte) eine besser Note bekam als ich, wusste ich sehr genau woran das lag….
Gymnasium
Die Noten reichten fürs Gymnasium – also wechselte ich dahin. Das Gymnasium empfand ich als einen kalten und beziehungslosen Ort. Der schwarze Steinfußboden stand synonym für meine Gefühle an diesem Ort.
Ein Mädchen aus der Stadt wurde meine Schulfreundin. Sie liebte Pferde und hatte vermutlich auch deshalb keine Abneigung gegen ein Bauernmädchen. Einmal meinte sie – ich kam mit meinen Eltern zu einer Abendveranstaltung ans Gymnasium – ich rieche so gut. In mir rasten die Gedanken durch den Kopf – was, rieche ich nach Stall? Ich bin doch nur am Stall entlang gelaufen und war gar nicht drin… Sie bemerkte meine Irritation und führte aus: „Du riechst nach Milch.“ Die Peinlichkeit war geschehen und ich fühlte mich beschämt. Das Bauernmädchen, man riecht es sogar. Ich spürte, das ich „unter“ ihrem Stand war. Ihre Eltern waren akademisch gebildet – meine nicht. Die Herkunft brachte eine unsichtbare, aber für mich spürbare Stufe zwischen uns. Ich mochte sie sehr aber ich spürte immer auch den Unterschied.
Der Englischlehrer teilte die Probenergebnisse aus. Zu mir blickend sagte er: „Olivera….“ Alle blickten prustend und lachend zu mir. Mein Lehrer lief rot an und faselte was von: „.. das ist ein typischer Name in Italien“. Dabei fasste er sich an den Kopf und lief rot an. Ich wäre am liebsten im Boden versunken vor Scham und Fremdscham.
Mein Mathelehrer in der 7. Klasse – die anderen davor halfen mir sehr dabei meine Matheblockade zu verstärken – teilte die Ex aus und verkündete bei mir feierlich, dass ich es diesmal sogar zu einer 5 geschafft hatte. Er sah dabei zugewandt und nett aus. Vermutlich merkte er gar nicht, wie sehr er mich damit beschämte.
Häufig fiel es den Lehrkräften nicht auf, wie sehr ihr Verhalten die Schülerinnen und Schüler beschämte. Bis heute fehlt Lehrkräften viel an pädagogischem Fachwissen. Sie lernen Didaktik und Methodik aber alle Bereiche zur Beziehungsförderung werden vernachlässigt. Das spüren dann auch die Schülerinnen und Schüler.
Wechsel an die Realschule
Mitte der 7. Klasse wechselte ich mit 2 Fünfern im Zeugnis – man ahnt es: in Mathe und Latein – auf die Realschule. Latein wählte ich übrigens weil es als einfacher angepriesen wurde. Man könne es viel leichter lernen als Französisch. Später auf der Realschule habe ich freiwillig Französisch am Nachmittag gelernt. Erstaunlicherweise viel es mir um Welten einfacher als Latein. Vielleicht lag es auch an der Sinnhaftigkeit? Schließlich konnte ich es anwenden, wenn wir über den gemeindlichen Austausch wieder Gäste aus Frankreich beherbergten.
Mein Mathelehrer an der Realschule war zugewandt und nett. Er ging im Unterricht auch mal durch die Klasse und erklärte einzelnen Schülerinnen und Schülern etwas wenn er bemerkte, dass sie es noch nicht verstanden hatten. Meine Noten in Mathe verbesserten sich ohne weiteres Zutun auf eine 3. Aber mein Glaube an meine mathematischen Fähigkeiten, meine Angst vor Beschämung in diesem Fach waren so groß, das ich den vermeintlich leichtesten Zweig an der Schule wählte: Den hauswirtschaftlichen Zweig ohne Mathe. Das ging damals in Bayern!
Hauswirtschaft und Soziales
Von meinem Empfinden her war der soziale, hauswirtschaftliche Zweig für diejenigen gedacht, die nicht clever genug waren für Wirtschaft oder Technik. Wir waren zwar zuständig für die Verpflegung bei Schulveranstaltungen und mussten vieles organisieren, aber das Ansehen dafür war gering. Wir hatten auch Unterricht in Wirtschaft und Rechnungswesen bei unserem Schulleiter. Aber dem war es so unwichtig uns zu unterrichten, dass 2/3 des Unterrichts gar nicht stattfand. Manchmal bekamen wir einen Ersatzlehrer, der uns dann in hoher Geschwindigkeit mal eben Rechnungswesen erklärte und entrüstet war, wie wenig wir darüber wussten. Laut unserem Schulleiter hatten wir sogar eine gut ausgefallene Ex geschrieben, die wir nie geschrieben hatten. Für uns fühlte es sich an als wären wir halt nicht wichtig genug um ordentlich unterrichtet zu werden. Keine Ahnung wie wir alle trotzdem die Abschlussprüfung in Rechnungswesen geschafft haben….
Dennoch – ich fühlte mich wohler an dieser Schule. Die Lehrkräfte waren zugewandt und schienen tatsächlich Interesse an uns zu haben. Das hatte ich am Gymnasium ganz anders wahrgenommen. Mein Selbstvertrauen war allerdings schon so beschädigt, dass ich für jede Ex und jede Schulaufgabe einen Spicker parat hatte. Nie wurde ich damit erwischt – ich war doch das ruhige und angepasste Mädchen. Meine Herkunft spielte an der Realschule keine Rolle. Es gab einfach mehr Landeier wie mich an der Schule. Meine Noten waren gut und lernen musste ich nie. Ich spickte mich durch bis zu den Abschlussprüfungen. Das war das erste Mal, das ich tatsächlich lernte. Und da war ich überrascht, das ich doch lernen konnte und gute Noten bekam. Komisch….
Berufsleben
Der Start ins Berufsleben verlief holprig. Ich ergatterte einen Ausbildungsplatz in einem Verlag. Bürokauffrau war nun wirklich nicht mein Traumjob. Aber mit Realschulabschluss damals gab es nicht so viel Auswahl. Der Verdienst war gut und nach 2 Wochen durfte ich schon die Aufgaben eines Azubi im 2. Lehrjahr übernehmen. Dann kam die Seniorchefin vom Urlaub zurück und mobbte täglich meine Kolleginnen. Ihre verbalen Attacken und ihre Ungerechtigkeiten waren für mich kaum zu ertragen. Als sie mich dann auch noch ins Visier nahm kündigte ich fristlos.
Dann kam ein kurzer Abstecher an die FOS und schließlich landete ich in einer Übertrittsklasse an einem Gymnasium in Augsburg. Auf meine Frage nach Hilfe bezüglich der fehlenden Mathejahre bekam ich eine abweisende Antwort – das gibt es nicht. Ich müsse den Stoff selber nacharbeiten. Die Atmosphäre an dem Gymnasium erinnerte mich sehr an früher. Auch hier hatte ich das Gefühl als Person zu verschwinden und nur in meiner Rolle als Schülerin wahrgenommen zu werden. Ist halt nicht gut, wenn Lehrkräfte kaum pädagogische Ausbildung haben (bis heute ist das leider so bei Gymnasiallehrkräften).
Ich kämpfte mich mit der Hilfe meiner Brüder durch Mathe der letzten 3 Jahre und schaffte es sogar, den Stoff aufzuholen. Dabei kamen aber die anderen Fächer zu kurz und natürlich schaffte ich es noch nicht in der Geschwindigkeit zu arbeiten wie die anderen. Kurzum – meine Noten waren im unteren Bereich. Meine Anstrengung wurde nicht gewürdigt und ich nicht von der Schule unterstützt. Zum Halbjahr brach ich ab.
Ich begann ein Praktikum an einer Behinderteneinrichtung. Zum einen um Geld zu verdienen, zum anderen um meine Lebenszeit sinnvoll zu nutzen. In mir reifte der Entschluss Physiotherapeutin zu werden. Das schien mir ideal für mich. Kein Mathe, selbständig mit Menschen arbeiten können und sinnvolles Wissen erwerben. Doch damals war es schwer mit einem Realschulabschluss einen Schulplatz zu bekommen. Alle privaten (eigentlich unbezahlbaren) und staatlichen Schulen lehnten mich ab oder ich kam nur auf Nachrücklisten. Wer Abitur hatte wurde bevorzugt. In der Wartezeit machte ich eine kurze Ausbildung zur Kneipp- und med. Bademeisterin. Ich machte das auch um mich auf die Physiotherapeutinnen-Ausbildung vorzubereiten. Leider brachte das keinen Erfolg. So kam Plan B zum Zug: Kinderkrankenschwester-Ausbildung in Karlsruhe.
Die brachte ich tatsächlich zum Abschluss. Aber mit der Gewissheit niemals in der Pflege arbeiten zu wollen.
Berufsausbildung abgeschlossen – zurück auf Null
Das Beste an der Zeit in Karlsruhe war dass ich meinen Mann kennenlernte. Endlich jemand der mir auf Augenhöhe begegnete und mich verstand. Beruflich kamen noch ein paar kleinere Stationen im Sozialpädiatrischen Zentrum, Kinder- und Jugendpsychiatrie, ambulanter Kinderpflegedienst und gynäkologische Praxis dazu. Dann kamen erst mal unsere Kinder und ich stieg aus dem Erwerbsleben aus.
Ab jetzt: Hochbegabt!
Mein Leben wäre vermutlich weiter in diesem Underachievement mit Minderwertigkeitsgefühlen, unbefriedigenden Jobs und der Wahrnehmung das ich einfach zu dumm für diese Welt sei, verlaufen wenn nicht bei meinen Kindern die Hochbegabung festgestellt worden wäre. Um zu verstehen woher es kommt und ob ich auch betroffen bin, ging ich zur Testung. Tadaaa: Hochbegabt! Sogar im mathematischen Bereich!
Bis heute spüre ich die Narben in meiner Persönlichkeit. Narben aus den Jahren der Minderwertigkeit, der schlechten Bewertungen von Lehrkräften. Blockaden wenn´s ums Lernen geht usw. Manches ist weicher geworden. Manches scheint immer noch unüberwindbar. Aber täglich mehrt sich die innere Freiheit.
Folgen des Underachievements
Mittlerweile war ich als weitergebildete Familien- und Gesundheitskrankenpflegerin im Bereich Frühe Hilfen aktiv. In meiner Freiberuflichkeit wurde ich vom Jugendamt vermehrt als Sozialpädagogische Familienhilfe „light“ eingesetzt. Da ich eine Ausbildung zur therapeutischen Seelsorgerin gemacht hatte konnte ich in schwierigeren Fällen gut eingesetzt werden. Natürlich nur zum Gehalt der Kinderkrankenschwester. In der sozialen Arbeit gibt es viel Ausbeutung! Mein Hunger nach Weiterbildungen war geweckt. Denn das machte Spaß und ich musste nix lernen um gut darin zu sein! Finanziell war der Job ein Desaster und in der Corona-Zeit brachen einfach viele Einnahmen weg. Das geht nicht wenn man 3 Kinder hat und auch der Ehemann im sozialen Bereich arbeitet.
Studiere doch einfach! Das war die Lösungsidee von Freunden. Wenn das so einfach gehen würde. Zum Studieren braucht man Zeit und Geld. Wenn beides nicht vorhanden ist und auch ein Studienplatz an den schlechten Abschlussnoten der Ausbildung scheitert ist es schwierig. Soziale Arbeit wollte ich studieren. Auf 2 berufsbegleitende Studienplätze kam ich auf die Warteliste auf einen aussichtslosen Platz. All meine Weiterbildungen und Berufserfahrungen wurden nicht anerkannt. Ein Fernstudium kam für mich nicht in Frage. Ich könnte mir nie vorstellen mein Lernen selbständig zu organisieren ohne direkte Rückmeldung. Vermutlich würde ich monatelang bezahlen ohne vorwärts zu kommen. Das finanzielle Risiko war mir zu hoch.
Wenn man nicht die passenden Papiere hat dann hilft auch die Intelligenz nicht weiter. Denn um Intelligenz geht es nicht.
Ein Sicherheitsausflug (sicheres Einkommen, soziale Absicherung) ins Amt (während Corona) für 3 Jahre zeigte mir aber dass ich mich nicht dauerhaft langweilen kann ohne mentalen Schaden davon zu tragen. Ich brauch täglich kognitive Herausforderungen für mein Wohlbefinden und meine mentale Gesundheit.
Selbst Ständig Frei
Über einige Jahre hinweg war ich schon nebenher im Bereich Beratung und IQ-Testung selbständig. Jetzt war der Moment gekommen, mich zu 100 % selbständig zu machen. Und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Einfach machen und nicht aufgeben. So mache ich jetzt täglich das, was mir Spaß macht. Und es gelingt. In völliger Unabhängigkeit, keinem Verein, keinem Arbeitgeber Rechenschaftspflichtig sondern nur den Menschen gegenüber, die ich begleiten darf. 4 Elterngruppen sind seither entstanden und viele Kinder konnten sich psychisch stabilisieren, Klassen überspringen und ihr Selbstvertrauen stärken. Familien können entspannter mit ihren Kindern umgehen. Lehrkräfte schlagen neue Wege ein um die intelligenten Kinder besser fördern zu können – übrigens zum Vorteil auch für die anderen Kinder.
Es ist viel passiert seit ich den Zugang zu meinem Potential gefunden habe. Es wäre aber ganz anders gekommen wenn die Hochbegabung nicht entdeckt worden wäre. Das habe ich meinen Kindern zu verdanken!
Bis heute werden hochbegabte Kinder in den Schulen zu selten erkannt und noch weniger gefördert. Gerade die braven angepassten Mädchen laufen Gefahr Minderwertigkeit und Depressionen spätestens im Erwachsenenalter zu erleben wenn sie nicht gefördert werden. Mein Fokus ist nie die erfolgreiche Schulkarriere sondern die mentale Gesundheit und stabile Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Das ist auf Dauer wichtiger als sich für ein kaputtes Schulsystem anzupassen.
Mein eigener Lebensweg hilft mir dabei, den Zugang zu den unentdeckten Frauen in den helfenden Berufen zu bekommen. Denn Hochbegabung kommt in j e d e m Beruf und in j e d e r sozialen Schicht vor! Ich habe mich davon verabschiedet die passenden Papiere zu bekommen um anerkannt oder angenommen zu werden.
Unserer Tochter geht es derzeit in ihrer Schule richtig gut. Corona ist natürlich da und die Möglichkeiten im Schul-Alltag leider viel eingeschränkter, aber unsere Schule macht wirklich das Beste daraus. Das Kollegium findet immer wieder Lösungen, auch mit Hygienebestimmungen, Abwechslung zu bieten. Ein Beispiel: Der Tag nach dem Nikolaus-Wochenende wurde besonders gestaltet. Ein Theater war engagiert und zu Besuch in der Schule. Es wurde ein kurzes Theater-Stück mit Marionetten einstudiert, so dass es an einem Vormittag mehrmals und für jede Jahrgangsstufe (mit genügend Abstand) separat im großen Foyer gespielt werden konnte. Bei den Kids kam es super an.
Mit Englisch wird es nicht mehr ganz so langweilig.
Das „Niveau“ von der zweiten in die dritte Klasse hat jetzt (zum Glück) angezogen, Englisch ist als Unterrichtsfach dazu gekommen und somit ist es nicht mehr ganz so langweilig.
iPads in der Grundschule
Auch bei uns in der Schule gibt es einen neuen Klassensatz iPads, welcher erfreulicherweise sehr regelmäßig im Schulalltag zum Einsatz kommt. Aktuell wird im Unterricht eine Buchpräsentation mit Keynote (Präsentations-App) selbständig von jedem Kind erarbeitet. Die Grundlagen und der Umgang mit dem iPad wurden vorab in HSU vermittelt und geübt. Richtig anspruchsvoll, aber so ist unser Kind gut gefordert.
Wir hatten schon immer großes Glück mit den Lehrerinnen, die auch auf die leistungsstärkeren Kinder eingehen.
Mama-Joker
Ich lege immer wieder mal einen „Mama-Joker“ in die Hausaufgaben-Mappe. Spannende Rätsel, selbst gestaltete „Arbeitsblätter“ mit Themen, die mein Kind interessieren. (Kommt dann meist zum Einsatz, wenn es in der Schule eine langweilige Phase oder uninteressante Themen gibt). Wir hatten auch schon die Mathe-Briefe vom DGhK aboniert, aus denen ich immer wieder Aufgaben zum Knobeln rausziehe. Damit wird so manche Still- und Freiarbeit im Unterricht aufgepeppt. So sie ist nicht genötigt, immer was zu malen wenn sie auf die anderen Kinder warten muss. (Ausmalen ist leider immer noch sehr bei GS-Lehrern beliebt – selbst in der dritten Klasse).
Privates Enrichment
In der Freizeit ist die gesamte Familie im privaten Enrichment involviert. Die Oma malte große Leinwände mit bestimmten Acryl-Techniken, der Opa (ehemals Elektriker) erklärt aktuell den GeoLino Adventskalender Technik&Elektronik bis ins kleinste Detail.
Uroma ist cool – sie kann eine Geheimsprache!
Die Uroma hat ein uraltes weihnachtliches Gedicht von ihrem Opa aus dem Erzgebirge in altdeutscher Schrift ausgekramt. Das wurde dann mit großer Begeisterung „übersetzt“ und wird jetzt für den Heilig Abend auswendig gelernt. (Sütterlin ist aktuell die Geheimsprache).
Auch unsere Fremdsprachen-Wörterbücher und Reiseführer aus aller Welt werden für die Freizeitgestaltung von unserem Kind gerne genutzt.
Familienleben individuell gestalten – jenseits der „Norm“
Wir haben gelernt, dass wir als Eltern unser Kind in der Entwicklung immer gut beobachten. Es ist aus meiner Sicht so wichtig den Alltag und das familiere Umfeld individuell auf uns und unser Kind abzustimmen und zu gestalten. Wir orientieren uns nicht an dem, was in unserer Gesellschaft als „normal“ angesehen wird.
Das Kinderzimmer wird zum Schreibwarenladen
Bei uns ist bespielsweise zwischenzeitlich das Kinderzimmer eine Kombination aus halben Schreibwarenladen und Bücherei geworden. Wir haben zugelassen, dass hier Locher, Tacker, Leuchtstifte, Flipchartmarker, viel Papier, viele Bücher, Ordner und Schnellhefter usw. schon vor dem Schulstart einziehen durften. Damit sorgten wir für ausreichend Freiraum zum Beschäftigen. In unserem Hobbykeller gibt es eine Bastelecke mit viel Zubehör zum kreativen „Austoben“ und Experimentieren.
Kreatives Chaos
Im Wohnzimmer haben wir einen großen Bereich für das vorhandene Playmobil-Universum freigegeben. Wir finden, dass das Spielen im Lebensmittelpunkt und in Elternnähe (Rollenspielen und Fantasiegeschichten inklusive) unser Kind bereichert, zufrieden und glücklich macht. Beim Thema „kreatives Chaos“ drücken wir hin und wieder ein Auge zu.
Häufig stelle ich während der IQ-Testung bei hochbegabten Kindern eine Winkelfehlsichtigkeit oder auch einen Schiefhals fest. Zunächst mal – was ist das?
Winkelfehlsichtigkeit ist ein verstecktes Schielen.
Die Sehachsen der Augen weichen voneinander ab. Das kann an einer unterschiedlichen Länge der Augenmuskeln liegen oder aber an einer vorliegenden Innervationsstörung dieser Muskeln.
Das fällt so meist gar nicht auf. Erst beim genaueren Hinsehen (man braucht viel Erfahrung) kann man es erkennen. Es ist die Art und Weise, wie die Arbeitsmaterialien vor sich gelegt werden, die darauf aufmerksam machen.
Die Kinder leiden unter Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Doppelbildern, Augenbrennen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche.
Mit einer Prismenbrille kann den Kindern geholfen werden. Die Beschwerden bessern sich schnell. Übrigens – sollte das Ergebnis eine leichte Winkelfehlsichtigkeit sein, die noch nicht behandlungsbedürftig sei so lassen sie trotzdem eine Brille machen. Je höher der IQ desto stärker reagieren die Kinder meiner Erfahrung nach auf solche Abweichungen.
Durch diese Hilfe kann aus einer zu langsamen Arbeitsweise ein deutliche Verbesserung erreicht werden. Übrigens macht das auch bei der IQ-Testung schnell mehrere Punkte aus.
Der Schiefhals ist schwerer festzustellen in der Testung.
Er kann durch eine falsche Einstellung des Babys im Mutterleib entstehen oder durch ein Geburtstrauma.
Die seitlichen Muskelstrecker am Hals sind einseitig verkürzt oder es ist bereits eine veränderte knöcherne Struktur im Nacken vorhanden. Beides führt dazu dass die Kinder eine „Lieblingsseite“ haben. Den Kopf häufiger schief halten oder auch abstützen müssen.
Die Achsensymmetrie ist gestört. Sie haben Verspannungen im Bereich vom Nacken. Es können dadurch auch Asymmetrien im Gesicht entstehen.
Mit einer gezielten krankengymnastischen Behandlung kann den Kindern geholfen werden. Ist die knöcherne Struktur beteiligt so brauchen die Kinder bis sie ausgewachsen sind häufig nach jedem Wachstumsschub eine Behandlung weil dann der Kopf quasi wieder zurückrutscht.
Hochbegabte Kinder haben dadurch ausgelöst auch Konzentrationsschwierigkeiten oder Schwierigkeiten beim Schreiben. Die muskulären Auffälligkeiten im Bereich des Halses haben auch Auswirkungen auf die motorischen Aktivitäten von Armen und Händen.
Durch meine medizinische Ausbildung als Kinderkrankenschwester fällt es mir leichter solche Auffälligkeiten in der Testung zu sehen.
Nach erfolgter Behandlung verbessern sich die Symptome bei den Kindern schnell.
-> Da hochbegabte Kinder schon auf kleinste Ungereimtheiten stark reagieren fühlen sie sich auch durch dies Auffälligkeiten kognitiv beeinträchtigt. In Retestungen nach erfolgter Behandlung zeigt sich häufig eine deutlich bessere kognitive Leistung. Auch die schulischen Herausforderungen werden leichter gemeistert.
3 Stunden Hausaufgaben täglich wo andere nur 1 h brauchen? Der kann doch nicht hochbegabt sein!
„Langsame Hochbegabte“ gibt es auch. Endlos an den Hausaufgaben sitzen, im Unterricht die Hefteinträge nicht fertig bekommen, und immer zerstreut sein.
Es gibt hochbegabte Kinder, die genau diese Symptome zeigen. Auffällig ist meist auch die Langsamkeit beim Schreiben, die sich auch mit einem anderem Stift oder Ergotherapie nicht beheben lässt. Auch die Händigkeit scheint keinen Einfluß darauf zu haben. Das Phänomen ist sowohl bei Rechts- als auch bei Linkshändern zu beobachten.
Ausgeprägte Selbstbestimmung und das Familienleben mit langsamen Hochbegabten
Vor allem Kinder mit einem sehr ausgeprägten Selbstbestimmungsdrang neigen zu diesem Phänomen. Sie haben einen tiefen inneren Widerwillen für die aus ihrer Sicht unsinnigen Aufgaben. Alles zieht sich wie Kaugummi und kein Motivationstrainer der Welt kann daran etwas ändern. Dabei machen Sie Leichtsinnsfehler und haben scheinbar gar keinen Durchblick mehr. Im Kopf verschwimmt alles, eine innere Blockade dehnt sich aus. Die einfachsten Aufgaben werden nicht mehr bewältigt.
Für die Familie ist das eine äußerst belastende Situation. Die Eltern versuchen alles um das Kind zu den Aufgaben zu motivieren. Von der Schule kommt häufig das Feedback, das alle anderen ja viel schneller sind. Und allzu oft wird dann die Hochbegabung in Zweifel gezogen, weil man glaubt: Hochbegabt = megaschnell. Dem ist mitnichten so.
Und was passiert im Gehirn bei diesen Kindern?
Was viele nicht wissen ist, dass der Cortex bei Kindern mit Hochbegabung deutlich dicker ist als bei normal begabten Kindern. Damit nehmen die Kinder wesentlich mehr Informationen auf und bearbeiten diese als die anderen. Dazu kommt noch, dass Kinder mit Hochbegabung eine defizitärelatente Inhibition haben. Damit ist der kognitive Prozess gemeint, der es uns ermöglicht, die Stimuli und Informationen, die unser Gehirn aufnimmt, zu sortieren und nach Wichtigkeit zu klassifizieren. Also einfach ausgedrückt: der Filter funktioniert noch nicht. Es dauert etwa bis zum 12. Lebensjahr, bis es damit besser wird. Das ist in etwa der Zeitraum, in dem der Cortex sich abflacht. Bei normal begabten Kinder geschieht das in der 3./4. Klasse.
Unsere Schrift ist ein Spiegelbild unserer Seele. Innere Blockaden zeigen sich deutlich beim Schreiben. Nicht eine technische Hilfe führt zur Verbesserung sondern eine Lösung für die inneren Blockaden.
Nun, was hilft langsamen hochbegabten Kindern?
Tipps für Lehrkräfte:
Weniger ist mehr. Allein die schiere Fülle an Heften (im Grundschulalter meist 3 Hefte pro Fach) mit unterschiedlichen Farben, Wochenplänen, Übungsblätter, Übungshefte usw. erschlägt so manches Kind. Die Klassenzimmer in Grundschulen sind regelrecht überfrachtet mit Informationen. Wenn das Kind alles gleichzeitig aufnimmt und wahrnimmt und dann nicht filtern kann, wird es schon allein durch diese äußeren Strukturen verlangsamt.
Wenn das Schreiben so langsam ist, wie wäre es dann mit wissenschaftlichen Texten, die das Kind interessiert für die Rechtschreibübung? Für die Rechtschreibübung ist es ja egal, ob das Kind über Igel schreibt oder über Kernspaltung. Übrigens: Hochbegabte Kinder vermehren ihre Leichtsinnsfehler wenn sie viel üben müssen. Wenig üben und dann schnell vertiefen kann die Situation verbessern.
Die Kinder möchten ernst genommen werden. Auch wenn sie manchmal umfangreich und detailreich über ihre Lieblingsthemen berichten möchten. – Schaffen Sie Raum dafür. Wie wäre es mit einem Referat über das Thema anstatt der normalen Hausaufgaben? Damit wecken Sie die Motivation des Kindes und es fühlt sich wertgeschätzt.
Mobbing beenden. Häufig machen diese Kinder Mobbingerfahrungen in der Schule. Ziehen sie externe Fachkräfte z.B. Schulsozialarbeiter hinzu um Mobbingprozesse zu beenden. Mobbing ist eine Lösungsstrategie der Kinder für Konflikte. Die Kinder müssen andere Lösungsstrategien lernen. Dazu eignen sich soziale Kompetenz-Trainings. Mit den „Mobbern“ zu sprechen beendet meist nicht das Mobbing. Auch ein extra Elternabend dafür beendet es nicht.
Andere Lösungswege- und möglichkeiten zulassen. Hochbegabte Kinder rechnen häufig anders als die anderen. Sie finden eigene Wege. Wenn diese auch zielführend sind, dann sollte man sie nicht daran hindern. Selbst wenn es vom Lehrplan abweicht.
Nehmen Sie Beratung in Anspruch. Gerne kann ich Ihnen auch völlig anonym eine telefonische Beratung anbieten.
Tipps für Eltern langsamer hochbegabter Kinder:
Zuallererst: bleiben Sie ruhig! Okay, ich weiß, das ist schwer! Ihr Kind kann nichts dafür. Das System ist nicht gemacht für ihr Kind. Bauen Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes wieder auf. Diese „langsamen“ Hochbegabten fühlen sich meist sehr dumm. Denn nur wer schnell, ist sei ja auch klug.
Strukturieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Hausaufgaben und setzen sie eine zeitliche Begrenzung pro Fach. Am besten besprechen Sie das vorab mit der Lehrkraft, damit ihr Kind auch eine „innere Genehmigung“ dazu hat.
Holen Sie sich Unterstützung in einer Elterngruppe.
Bleiben Sie im Gesprächmit den Lehrkräften und werben sie um eine innere Binnendifferenzierung. Vielleicht können Sie auch die ein oder andere spannende Idee mit einbringen.
Nehmen Sie im Alltag Druck raus und sorgen Sie für spaßige und entspannte Momente. Hausaufgaben sollten nicht das ganze Leben bestimmen!
Wenn alles nicht hilft dann überlegen Sie, ob ihr Kind mit einer anderen Lehrkraft oder einer anderen Klassengemeinschaft besser zurecht kommt. Vielleicht hat die Lehrkraft der Parallelklasse schon mehr Erfahrung mit Hochbegabten.
Oder ihr Kind überspringt eine Klasse. Selbst Kinder mit schlechten Schulleistungen aber erkannter Hochbegabung können in der Grundschule eine Klasse überspringen, ohne in eine Überforderung zu geraten. Alles hängt aber davon ab, ob die aufnehmende Lehrkraft bereit ist, das Kind zu unterstützen und dem Überspringen positiv gegenüber gestimmt ist.
Manchmal ist es hilfreich Kontakt zu einer Beratungslehrkraft aufzunehmen und die Möglichkeiten dort zu besprechen.
Laden Sie die Lehrkraft zum Stammtisch der Elterngruppe Günzburg oder zum Elterntreff nach Roggenburg ein. Hier sind regelmäßig Lehrkräfte und Schulleiter dabei. Das fördert einen gelingenden Austausch und vermehrt das Wissen über die Herausforderungen mit hochbegabten Kindern auf beiden Seiten. Nur im Miteinander lassen sich Lösungen finden.
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.